Autor Thema: Dead Space - Chapter 1.2 [in Arbeit]  (Gelesen 816 mal)

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Offline Ragnara

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Dead Space - Chapter 1.2 [in Arbeit]
« am: Juni 24, 2010, 10:12:21 Nachmittag »
Hallo an alle liebe liebenden ;P, die, die den Weg des Stiftes wählten :O xD

Ich habe seit heute angefangen eine Fanfiction zum Pc/Konsolengame Dead Space, einem Horrorspiel zu schreiben.

Die Geschichte geht um den Bruder der Hauptperson vom Spiel und diese soll ein wenig die "Vorgeschichte" erzählen, sowie parallel zum Spiel selbst laufen, nur aus der Sicht des Bruders, Keith Clarke.

Hier gehts zum Diskussionsthread: Blubb

Hier nun erst einmal der Prolog, bald folgt dann auch das erste Kapitel:

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Wir schreiben das Jahr das 23 Jahrhundert, mein Name ist Keith Clarke und ich arbeite auf dem Raumschiff USG Ishimura, einem Ressourcentransportschiff, das Ressourcen von anderen Planeten zur Erde transportiert.

Wir haben dieses etwas gefunden, auf diesem Planeten. Wir wissen nicht was es sein soll, die Forscher bezeichnen es als „Artefakt“ einer außerirdischen Rasse.
Wir haben lediglich mit Plasma-ionenseilen einen ca. 5 Tonnen schweren Erdbrocken des Planeten XuV-085 angehoben, um diesen mit zur Erde zu nehmen, da entdeckten die Forscher etwas, was aus der Erde herausragt. Das Artefakt, welches sie den „Marker“ nennen, soll in der Geschichte der Religion der Kirche, einer Organisation die stark okkultistisch ist, vorkommen.
Ich selber war nicht auf dem Planeten, als sie ihn untersuchten. Ich arbeite lediglich als einfacher Wachposten auf der Ishimura und werde eigentlich nur von dort nach dahin gehetzt. „Halt dort Wache, pass auf das dort nichts passiert“, hetzt mich der Chef immer. Das nervt echt!

Um nicht zu vergessen, wir haben das Artefakt natürlich mit an Bord genommen, damit höher ausgebildete Wissenschaftler es auf der Erde untersuchen können. Seit dem sind sieben Tage vergangen und etwas ist komisch.... Irgendetwas hat sich verändert, ich fühle mich komisch und viele meiner Kollegen scheint es nicht gut zu gehen. Erst letztens haben wir einen unserer Kollegen in seinem Zimmer gefunden, welcher sich erhängt hatte. Er hatte eigentlich keine Gründe dazu, denn Zuhause erwartete ihn eine wundervolle Frau, dazu sein Sohn...
Ich schaue auch in die Zukunft, wenn ich wieder Zuhause bin, werde ich erstmal einen drauf machen und versuchen ein paar Frauen aufzureißen...hehe...

Nunja, drifte ich halt nicht zu sehr ab.
Wie gesagt, es sind bereits sieben Tage vergangen, seitdem wir das Artefakt an Bord haben und etwas hat sich verändert. Seltsame Sachen sind passiert, so hat sich einer selbst ermordet, zwei Forscher sind verschollen und ich höre Nachts manchmal diese seltsamen Geräusche, ein Rattern, ein Knacken, ein... ein Stöhnen. Es hört sich so an, als komme es aus den Luftschächten. Wir sollten mal 'ne ordentliche Portion Giftgas durchzwirbeln, dann hat sich die Sache, was immer es auch ist.

Und so beginnt meine Geschichte, am 29. Februar 2302, an Bord der USG Ishimura.
Dieser Tag sollte mein Leben verändern und es zur Hölle machen....
« Letzte Änderung: Juni 25, 2010, 01:18:16 Vormittag von Ragnara »

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Offline Ragnara

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Re: Dead Space - Chapter 1.2 [in Arbeit]
« Antwort #1 am: Juni 25, 2010, 01:19:06 Vormittag »
Hier nun sogar schon das erste Kapitel ;P

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Kapitel 1: Seltsame Zeichen

“Aufwachen man... mach hinne!” Ich hörte eine leise Stimme, es war dunkel... naja eigentlich schlief ich noch zu diesem Zeitpunkt.
“ach lasst mich in Ruhe Jungs, noch 5 Minuten!”, ich war recht genervt davon, in dieser Form aufgeweckt zu werden. Als ich gerade wieder am einnicken war, schrie mir Richard ins Ohr: “AUFWACHEN MANN! DER KAPITÄN WILL UNS AUF DER BRÜCKE SEHEN!”
Ich öffnete langsam meine Augen. Es wurde sehr hell, meine Augen mussten sich erst noch dran gewöhnen. Ich lag auf der oberen Ebene eines Etagenbettes, nicht sehr bequem. Die recht spärliche Ausstattung machte es nicht besser. Die Wände kahl, die Decke zum überdecken so dünn wie Papier. Manchmal bemitleidete ich mich einfach nur selbst, wie konnte ich bloß anfangen hier zu arbeiten? Ich hätte mir eine schöne gemütliche, kleine Wohnung suchen sollen und als Büroangestellter arbeiten sollen.
Man kann es halt nicht ändern....
Ich sprang vom Bett, zog meine Uniform an, machte eine kleine Katzenwäsche und stand bereit.
“Der Kapitän? Was will er denn von uns? Wir haben nichts ausgefressen”
Richards Gesichtsausdruck war nicht so ironisch wie immer, ganz im Gegenteil, er wirkte bedrückt, nervös und ernst.
„Ich weiß es auch nicht, aber es scheint wohl etwas vorgefallen zu sein. Am besten beeilen wir uns!“
Mit schnellem Marsch gings ab zur Brücke. Ich bemerkte auf dem Weg dorthin, das die Besatzung auch recht nervös wirkte. Viele Zugangstüren waren verschlossen, was hatte das bloß zu bedeuten? Was war vorgefallen?

Nach kurzem 5-Minütigem Marsch erreichten wir endlich die Brücke. Ich betätigte den Hebel, welcher die Türe öffnete. Ein weitere Schritt führte uns in die Brücke, wo der Kapitän auch schon sehnsüchtig wartete.
„Was gibt’s Boss?“, platzte locker aus mir heraus. Bei den vielen Blicken, die mich auf einmal trafen entschuldigte ich mich kurzerhand und wurde ernster.
„Richard meinte, es sei etwas vorgefallen, näheres konnte er mir leider auch noch nicht verraten. Ich denke mal sie werden uns aufklären?“

Der um die 50 Jahre alte Kapitän faltete seine Hände hinter dem Rücken zusammen und stellte sich aufrecht vor uns.
Richard und ich stellten uns natürlich auch gerade hin und salutierten.
„Richard, Keith...“, er nickte uns beiden zu, „Irgendetwas ist im Forschungskomplex der Ishimura vorgefallen. Kurz bevor die Wachkameras ausgefallen sind, konnten wir unidentifizierbare Subjekte feststellen, eindeutig nicht zu unserem Schiff gehörend.   Ich bitte Sie beide darum, es umgehend zu überprüfen.“
„Sofort Kapitän!“, Richard und ich salutierten noch einmal danach drehten wir ab und wollten gehen, doch gerade als wir gehen wollten ertönte die Sirene für den Lautsprecher.
„Kapitän, die Wachstation ist wieder Online, wir haben neue Bilder aus dem Forschungskomplex, und es sieht.... schlimm aus!“
„Auf den Zentralschirm stellen Osmund“, befahl der Kapitän.
Als die Bilder auf dem Zentralen Bildschirm im großen Raum der Brücke projiziert wurde, erschrak mit mir die ganze Crew. Ein reines Massaker war zu sehen, überall Blut... überall Leichen!
Die Labore, die einst weiß hätten sein sollen, waren fast komplett rot. Die vier Bildschirme der vier verschiedenen Kameras zeigten sehr viele Leiche. Zwischendurch war dort mal ein Arm auffindbar, dort sogar noch ein Kopf, es war einfach nur grausam. Ich glaube sogar fast alle haben gleichzeitig „Oh mein Gott...“ vor sich her geflüstert.
„Was ist dort bloß passiert?“, fragte ich mich in Gedanken. „Kapitän... mich lässt das Gefühl nicht los, dass dieses Etwas, etwas damit zu tun hat. Dieser Marker, oder wie er auch heißen soll. Seitdem wir ihn hier an Bord haben, geschehen viele komische Dinge auf dem Schiff. Selbstmorde.... fehlende Mitglieder... da liegt doch etwas im Busch. Wir müssen schnellstmöglich alle Wachen losschicken, damit sie nachsehen was dort passiert ist. Wer weiß was dort lauert...“
„NEIN, das kann nichts mit dem Marker zu tun haben! Es ist ein religiöses Relikt, es würde uns eher helfen, anstatt zu bestrafen!“, der Kapitän ärgerte sich. „Los jetzt, das was ich hier gerade sehe ist schon schlimm genug! Nehmt eure Schusswaffen mit, und schaut nach!“

„J..Jawohl!“ Richard und ich liefen so schnell es geht zum Eingang des Forschungsabteils des Schiffes. Ein mulmiges Gefühl baute sich in meinem Bauch auf. Warum waren alle Forscher tot? Zerstückelt, massakriert..... was kann so etwas schreckliches bloß verrichtet haben? Was es auch ist, wir dürfen es nicht zum Opfer fallen!
Das Schloss leuchtete rot, als wir den Eingang zum Forschungszentrum erreichten, was ein Indikator dafür war, das die Tür verschlossen war.
„Na los Richie.. du bist doch so gut im hacken!“, ich machte eine saloppe Bemerkung und schon machte sich Richard an die Arbeit und in Null komma Nichts war die Tür auch schon auf. Ich schob die Tür langsam auf und es war wie eine andere Welt.
Der Gang sah kaputt aus, überall Risse und Kratzer an den Wänden. Scheiben waren zerbrochen und das Licht flackerte stark, außerdem war eine Stromleitung zu hören, die anscheinend durchtrennt worden war. Ich zog meine Waffe aus dem Halfter, schaltete die Taschenlampe ein, die ich dabei hatte und machte mich bereit.
„Auf in die Hölle auf Erden alter Kumpel!“... „Na hoffentlich mal nicht!“, Richard war nervös. Wir traten ein.
« Letzte Änderung: Juni 25, 2010, 01:22:08 Vormittag von Ragnara »

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