http://www.weg-des-stifts.de/smf/der-diskussionthread/welcome-mr-pan-712/...als ich am Freitag nach Sonnenuntergang alle Sargnägel aufgeraucht hatte und mich aus meiner Gruft erhob, geplagt von einer Leere in meinem Leibe, trank ich erstmal ein Tequila, anschließend gings in den Sweat-Club und ich steppte grobmotorisch wie immer, zu elektronischen geladenen Rhytmen bis zur Extase, wobei alle Zehen die mir der Floor bot zum Beat getretten wurden.
Anschließend, von Hunger und Kater geplagt, flog ich nach Paris, um mich in einer diesen verwinkelten kleinen Gassen in einem Cafe nieder zu lassen und bestellte bei Amelie Poulain einen Grand Cafe und eins dieser aus luft bestehenden Brötchen, Amelie meinte sie würden Croissant genannt, naja die Franzosen waren ja schon immer Klugscheißer.
Noch reichlich Zeit im Gepäck, schlich ich mich an den Türstehern des Louvre vorbei, kroch durch die Kanalisation, denn man muss wissen, die wahren Reichtümer befinden sich im Souterrain des Museums, umringt von Schwämmen die, die Feuchtigkeit auf saugen.
Im Keller der Galerie angekommen brach ich die Tür mit meiner Visakarte auf und dachte so bei mir: "Die Freiheit nehm ich mir."
....Nachdem ich einige Zeit zwischen Picassos Frauen und van Goghs Sonnenblumen gestöbert hatte, klingelte mein Handy,welches mich auch gleich verriet, wie ein Penner dem man überdrüssig geworden war warf man mich auf die Straße.
Es war mein guter freund Carlos(ruiz zafon) aus Barcelona der mich in diese missliche Lage gebracht hatte, aber ich verzieh ihm schnell, denn er
führte mich zu dem Haus der vergessenen Bücher, welches er in seinen ersten Buch erwähnte, es sah gespenstig aus genauso wie der alte Greis der es bewachte. Nachdem alle Codewörter und Handzeichen zum Ziel geführt hatten, erblickte ich die wohl größte und zugleich mystische bibliothek die je meine augen wahrgenommen hatten, es roch nach alten Papyrus, Geschichte und Motten und überall schlängelten sich Treppen, wie Ranken bis in die höchsten Bücherregale.
Ein Navi wäre hier sehr hilfreich gewesen, als Abschiedsgeschenk überreichte mir Carlos einen Füllfederhalter, er meinte er hätte ihn von seinem Vater geschenkt bekommen und er hätte die magische Kraft dich über jede Schreibblockade hinweg zuhelfen, ich meinte nur im Scherze, das diese schon 25jahre anhielte. Im Flieger auf dem Weg nach Manchester um mir ein Iggy Pop-Konzert reinzuziehn, trommelte ich in Gedanken "the passenger", als ich den Füller aus meinen Jacket zog und zur Salzsäule erstarrte, war da tatsächlich V.M.Hugo eingraviert, selbst meine Brille war der gleichen Meinung, welch ein Verrückter dieser Carlos und mit dem guten Gefühl das der nächste Bestseller aus meiner Feder stammen würde, bestellte ich mir reichlich Scotch, denn ohne ausreichendes Level dürfte man den Godfather of Punk nicht begegnen!!! Nachdem ich in einen Meer von Muschis aufwachte, welche James Mangement bestellt haben musste und ich auf der Suche nach meiner Erinnerung mir nochmals alles durch den Kopf gehen lies, bemerkte ich das Hugos Feder fehlte, zurecht im Zorn, packte ich James Newell Osterberg am Schlawittschen und brüllte den ganzen Puff zusammen, zum Glück übergab mir, erschrocken von meiner Hulkmania, eines der leichtbekleideten Mädels meinen Füller und James drückte mir als Wiedergutmachung eines dieser kleines weißen Tütchen in die Hand, aber ich lehnte dankend ab, schaute auf meine Uhr und beschloss es wäre Zeit Britannien den Rücken zu zuwenden um mich auf den Weg nach Good Old Germany zumachen, aber bevor es nach LE(Leipzig) ging machte ich noch ein kurzen Abstecher nach Berlin um zur Morgendämmerung, wenn die ersten Sonnenstrahlen mein Gemüt erwärmen an der Spree, zu Paul Kalkbrenners "Aaron" abzugehn...ja und dann wachte ich Sonntagsmorgen auf und merkte, das mir meine Fantasie mal wieder einen Streich gespielt hatte, obwohl ich den Geschmack von guten Scotch noch stehst auf meiner Zunge wahrnahm...