Lyrik in der Runde

On 4. September 2010, in Wettbewerbe, by Ryoki

Unser erster interner Lyrikwettbewerb ist gestartet.

Jede Woche schreiben unsere Nachwuchspoeten und Hobbydichter ihre Gedanken zu einem ganz bestimmten Thema nieder. Die Form ist jedem selbst überlassen, wir wollen ja keinen in seiner Kreativität einschränken. ;-)

Das Thema dieser Woche und damit das erste Thema überhaupt ist jemand der oftmals fehlt und wenn er mal da ist, befindet er sich auch nicht selten total fehl am Platz. Aber dennoch bietet er einen schönen Einstieg in unsere “Lyrik in der Runde”.

Die Rede ist von: Respekt!

Also lasst uns eure Worte hören, überrascht oder schockiert uns mit euren Gedanken und postet euer Gedicht bis zum 11. September bei uns im Forum. Der Gewinner wird auch ganz exklusiv hier im Blog veröffentlicht. ;-)

Welche Bedingungen gibt es für eine Teilnahme? Eigentlich keine, abgesehen von der Mitgliedschaft in unserem Forum, die selbstverständlich völlig kostenlose und unverbindlich ist.

Genauere Informationen findet ihr hier: http://www.weg-des-stifts.de/smf/interne/lyrik-in-der-runde/

Also Ring frei zur ersten Runde. :-)

Leonce-und-Lena-Preis

On 4. September 2010, in Wettbewerbe, by Ryoki
Ausschreibung
Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2011 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000,00 EUR und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von insgesamt 8.000,00 EUR für deutschsprachige Lyrik aus. 2011 findet der Literarische März zum 17. Mal statt.
Teilnahmeberechtigung und Bewerbungsmodalitäten
Bewerbungen sind online erwünscht. Dafür bitte das Onlinemeldeformular unter Bewerbung ausfüllen.
Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht vor 1975 geboren sind.
Es können bis zu 12 Gedichte eingereicht werden.
Die eingereichten Gedichte dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht in Buchform in einem Verlag erschienen sein.
Die Rechte an den Texten liegen ausschließlich bei den Verfassern.
Es bleibt den Bewerbern überlassen, ob sie auf den einzelnen Gedichten ihren Namen vermerken.
Einsendeschluss ist der 15. September 2010.
Bewerbung auf dem Postweg sind zu richten an:
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kulturamt
Frau Kanita Hartmann
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt
Telefon 0 61 51/13 33 37 (vormittags)
Alle Infos unter: http://www.literarischer-maerz.de/

Ausschreibung
Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2011 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000,00 EUR und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von insgesamt 8.000,00 EUR für deutschsprachige Lyrik aus. 2011 findet der Literarische März zum 17. Mal statt.
Teilnahmeberechtigung und Bewerbungsmodalitäten
Bewerbungen sind online erwünscht. Dafür bitte das Onlinemeldeformular unter Bewerbung ausfüllen.
Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht vor 1975 geboren sind.
Es können bis zu 12 Gedichte eingereicht werden.
Die eingereichten Gedichte dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht in Buchform in einem Verlag erschienen sein.
Die Rechte an den Texten liegen ausschließlich bei den Verfassern.
Es bleibt den Bewerbern überlassen, ob sie auf den einzelnen Gedichten ihren Namen vermerken.
Einsendeschluss ist der 15. September 2010.
Bewerbung auf dem Postweg sind zu richten an:
Wissenschaftsstadt DarmstadtKulturamtFrau Kanita HartmannFrankfurter Straße 7164293 Darmstadt
Telefon 0 61 51/13 33 37 (vormittags)
Alle Infos unter: http://www.literarischer-maerz.de/

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Mod gesucht

On 2. September 2010, in Allgemein, by Ryoki

Es ist so weit. Der Admin muss zeitlich ein wenig umdesponieren und braucht deshalb eine Verstärkung für die Forenverwaltung.

Die Aufgaben wären:

-Pflege eines Forenbereichs
-Kontrolle von Postings
-Ahndung von Regelverstößen

Hier sind mal die Kriterien:

-tägliche Aktivität
-Kenntnis der Forenregeln
-Unbefangenheit/Neutralität und Gerechtigkeit

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei mir und legt mir eine Bewerbung vor in der man sich kurz vorstellt und darlegt wieso, warum, wann etc. blabla und das auch noch möglichst überzeugend.

PS: Als Bonus gibts einen individuellen Titel für das Forum in einer Farbe ganz nach Wahl. ^^

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Übung: Landschaftsbeschreibung

On 1. September 2010, in Übungen, by Ryoki

Es ist im Grunde eine absolut simple Übung, aber unablässlich in jedem längeren Roman.

Jede Woche wird von mir ein Foto einer Landschaft oder eines “Ausblicks” verklinkt und alle die mitmachen wollen, schreiben dann zu diesem Foto eine passende Beschreibung. Die muss nicht lang sein und muss sich auch nicht unbedingt darauf beschränken, was man sieht.
Die Form, in der ihr es beschreibt ist völlig egal. Ich Perspektive, 3. Person, oder neutraler Bericht. Völlig egal. Ihr könnt anhand dieser einen Landschaft vielleicht sogar eine komplette Geschichte erzählen. Aber bedenkt, dass sie nicht zu lang werden sollte.
Bringt eure ersten Eindrücke mit rein und lasst euren Ideen einfach freien Lauf!

Hier das Bild der Woche: Klick mich!

Und die Ergebnisse könnt ihr hier ansehen (Achtung Registrierung erforderlich): Klick auch mich!

RPG: Seal of Cerberus

On 22. August 2010, in Projekte, by Ryoki

Originalthread: http://www.weg-des-stifts.de/smf/rpgs/seal-of-cerberus/

Info:
Wir schreiben das Jahr 2076. Die Welt überlebte so halbwegs den dritten Weltkrieg, wo sich die größten Streitmächte der Welt nicht zu schwach fanden die Atombomben zu nutzen. Die Ozonschicht wurde halb ausradiert, es regnete 250 Tage im Jahr, doch das wäre nicht schlimm, wäre es nicht ein saurer Regen.
Der Boden ist verseucht und das Leben der wenigen Menschen die geblieben sind, wird durch Hunger, zunehmender Kälte und fehlendem Schutz bedroht. Es gibt keine Demokratie mehr, Monarchie steht an der Spitze.
Doch während sich die Monarchie ausbreitete, so breiteten sich andere Organisationen aus. Darunter einige mehr religiöse, aber auch weniger gute Organisationen. Eine der rechtswidrigen Organisationen nannten sich „S.o.C.K“(Seal of Cerberus Knight), was sich als ein recht lustiger Name anhört, erschüttert die Monarchie in ihren tiefsten Wurzeln.
Seit den letzten Monaten starben einige der wichtigsten Männer in der Politik und im Militärabteil.

Und nicht nur die Morde der „S.o.C.K“ sammelten sich, sondern auch die Todesfälle durch Kreaturen, die davor noch nicht gelebt hatten.  Meistens erinnern sie an vollkommen normale Tiere.

Stände :
König
__________________________________________
Politiker   Hauptmänner
_____________________________________________________
Gut Verdienende/ Millionäre etc.                   Soldaten
__________________________________________________________________
Bürger                        (Guards)
__________________________________________________________________________________
Sklaven                         Kriegsgefangene                             Maschinen                   (Guards)
l
l
V
_____________________________________________________________________________
„Beschenkte“                                                              Monster

(je tiefer es geht, desto mehr steigt die Anzahl der Menschen; Ausnahme sind „Beschenkte“ und Monster. Deren Anzahl kann man nicht bestimmen)

Guard : Männer und Frauen die in der Guard-Brigade sind und gegen „Beschenkte“ und Monster kämpfen.

Guard-Brigade: Glaubt an die Existenz von „Beschenkten“  und glaubt, dass diese die Welt mit den Monstern ´beschenken´. Sie kämpfen gegen alles, was nicht real erscheint.
Ihre größten Gegner sind die „S.o.C.K“, da diese die Regierung fällen wollen und ihnen das Auftauchen der Monster angehängt wird.

Seal of Cerberus Knight“(S.o.C.K) : Menschen, die gegen die Regierung sind. Man weiß nicht was sie vorhaben, aber man hängt ihnen Voruteilhaft das Auftauchen der Monster an und schreibt sie als gemeingefährliche Mörder und Erfinder ab. Die Guard-Brigade glaubt auch, dass es einige “Beschenkte” bei den S.o.C.K gibt.

Monster: deformierte Tiere der Menschenwelt. Ihr zahlreiches Auftauchen und Töten hängt man den „S.o.C.K“ an und den “Beschenkten”

Beschenkte“: Menschen die eine besondere Gabe erlangt haben. Sei es fliegen, hohen Temperaturen standhalten, Eis erschaffen können oder eben Magie aller Art einzusetzen.

——
So und nun mal zu euch die mit schreiben :D
Ihr dürft alles sein was ihr wollt(also was verfügbar ist xD) und da dieses RP auch etwas später stattfindet, denk nahe Zukunft (xD), so können auch richtig gut aufgemotzte Waffen und Roboter eingesetzt werden.
Schwerter sind natürlich auch erlaubt, roboterarm klar :D alles was man so kennt. Nur nicht übertreiben. ;)

Der Lord wünscht euch viel Spaß :D

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Fantasy-Fans.eu ist online!

On 17. August 2010, in Allgemein, by Ryoki

Vorgeschichte gibts hier und hier.

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben sollten. www.fantasy-fans.eu ist endlich wieder online, die Wartezeit ist vorbei.

Es freut mich, dass die Seite nicht verschwunden ist und ich hoffe, dass die Community auch weiterhin Zusammenhalt zeigt und in Zukunft von solchen Rückschlägen verschont bleibt.

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Fantasy Fans – Neuigkeiten

On 6. August 2010, in Allgemein, by Ryoki

In dem ersten Artikel (Link) habe ich bereits über das Dilemma berichtet.

Hier ein weiteres Statement, um euch zu versichern, dass sie wirklich wieder kommen werden.

Die Seite www.fantasy-fans.de wurde zwar von einem ehemaligem Moderator in einem kindischem Wutanfall gelöscht, dennoch leisten wir Wiederstand. Hier ein Statement von Moderator Malte:

“Ich hoffe die Meldung verbreitet sich unter euch, dass Fantasy-Fans NICHT schließt, sondern dass er ein böses Spiel mit uns treibt… es wäre total nett, wenn du allen die du kennst und die auch bei Fantasy-Fans waren sagen kannst, dass sie uns auf www.twitter.com/FantasyFansDE folgen sollen, da werden wir immer berichten, wie es derzeit um die Seite steht und in ein paar Stunden wird man auch über www.fantasy-fans.eu informiert werden.”

Also Geduld ihr tapferen Recken, es ist nicht alles verloren.

Hier eine Zusammenfassung der verschiedenen Links:

Der Eintrag von Aliessa auf Wortwellen: http://wortwellen.wordpress.com/2010/08/05/fantasy-fans-de-geloscht/

Der Artikel von Phillip Bobrowski auf “Im Auge des Autors”: http://philippbobrowski.wordpress.com/2010/08/05/ich-weis-gar-nicht-worum-es-geht/

Der Twitteraccount: http://twitter.com/FantasyFansEU

Der Blogeintrag auf Tsukuyomis Blog “Schwachfug”: http://tsukuyomi.blog.de/2010/08/03/fantasy-fans-reloaded-9102727/

Und schließlich die eigentliche Seite: www.fantasy-fans.eu

Newsletter: http://www.ubervu.com/conversations/www.fantasy-fans.eu/

Habt ihr noch mehr Links zu dem Thema, meldet euch doch bitte bei mir und ich werde diese kleine Linksammlung umgehend aktualiseren.

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Unser neues Mitglied MysticRose war schon fleißig und hat den Anfang einer dramatischen Geschichte gepostet.

Originalthread: http://www.weg-des-stifts.de/smf/drama/die-geschichte-der-serena-p-erzahlt-aus-dem-leben-einer-17jahrigen/

“Die Geschichte der Serena P.” ist der Arbeitstitel meines aktuellen Werkes, dass ich als Melodram mit Elementen aus Psychothrillern und Horror bezeichnen würde. Das Exposé für diesen Roman steht bereits fest, d.h. ich habe den kompletten Ablauf der Geschichte vor Augen, jedoch noch nicht fertig verfasst.
Die Geschichte hat überhaupt nichts mit mir selbst zu tun. Parallelen zu real lebenden Personen sind reiner Zufall und alle Handlungen des Romanes entspringen einzig und allein meinem “bösen” Fundus.
Worum geht es? Eigentlich möchte ich (noch) nicht verraten, worum die ganze Geschichte geht, weil ich ehrlich gesagt selbst nicht weiß, wie ich das beschreiben soll. Es geht um die 17jährige Schülerin Serena P., deren Mutter schwer alkoholkrank ist und ihre täglichen Erlebnisse.

“Mutter? Mutter? Bist du da?”
O nein. Ich befürchte nichts Gutes. Wenn meine Mutter mir keine Antwort gibt, gibt es nicht viele Möglichkeiten zur Auswahl, warum es so ist. Entweder ist sie mal wieder stockbetrunken oder sie schläft oder sie ist außer Haus. Das schlimmste ist, wenn alle drei Möglichkeiten eintreffen.
Ich schmeiße meinen Sportbeutel neben die Haustür, ziehe mir mein Hosenbein hoch und betrachte mit schmerzverzerrtem Gesicht mein pochendes Knie. Dann humple ich in die Küche und lege mir einen Eisbeutel auf mein Knie. Ich seufze.
Heute war ein komischer Tag in der Schule gewesen. Um genauer zu sein: Ich habe Angst. Tierische Angst. Ich fürchte mich davor, alleine zu sein. Diese Angst ist riesengroß. Anna verhält sich so komisch. Ich weiß nicht warum. Anna Klein ist meine beste Freundin. Meine allerbeste. Schon seit der achten. Oder sie hatte heute nur einen schlechten Tag. Wer weiß. Nichtsdestotrotz beschleicht mich das Gefühl, dass sich zwischen uns immer dickere Mauern aufbauen. Und das schlimmste: Ich weiß nicht den Grund. Anna redet so wenig in letzter Zeit. Vor allem mit mir. Ich weiß, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Irgendwie geht es mir heute sehr schlecht. Ich mag diese Bedrücktheit in meinem Bauch nicht. Sie geht ncht weg. Es ist verrückt: Meine Stimmung gleicht einem Jojo: Mal oben, im nächsten Moment wieder unten. Aber das scheint niemand zu merken. Leider. Ich habe Angst, alleine zu sein. Große Angst. Ich frage mich, ob diese Angst krank ist. Ich glaube aber nicht. Oder? Was für ein beschissenes Gefühl.
Meine Knieschmerzen lassen nicht nach und ich mache mir langsam ernsthafte Sorgen um Mutter. Ich hoffe nicht, dass sie wieder bei Ricky zu Hause ist. Ricky ist ihr neuer Freund. Seit drei Wochen geht sie mit ihm aus. Ricky ist ein Schwein, aber nicht für Mutter.
Als Ines (so heißt Mutter) ihn vor drei Wochen anschleppte und mit ins Haus brachte, war sie wieder stockbetrunken, sodass sie sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich verzog mich auf mein Zimmer (wie immer, wenn Mutter neue Männer anschleppte) und drehte meinen iPod auf volle Lautstärke. H.I.M.s “Don´t fear the Reaper” eignet sich bestens zum Entspannen und so auch an diesem Abend, bis ich Ines so laut schreien hörte, dass sie sogar Ville Valos wunderbare Stimme übertönte.
Normalerweise nehme ich so eine Situation nicht ernst. Entweder hat sie nichts mehr zum Anziehen oder (und das war meistens der Fall) wir haben keinen Alkohol mehr im Haus. Dann rastet Ines aus. Das bin ich gewohnt.
Als sie aber nach einer gefühlten Stunde immer noch schrie, wollte ich der Sache auf den Grund gehen, schloss meine Zimmertür auf und rief nach ihr. Als ich keine Antwort erhielt, ging ich die Treppe runter und sah, wie Ricky Ines kreuz und quer durch die Bude prügelte.
Jetzt weiß ich nicht mehr, was in dem Moment in mir vorging. Ich weiß nur, dass ich mich in mein Zimmer verschanzt und die Bullen gerufen habe.
Zwei Polizisten überwältigten Ricky und nahmen ihn mit auf die Wache. Ich war so erleichtert. Eine Nacht Ruhe vor diesem Typen. Aber ich wusste nicht, wie Ines drauf war. Sie wollte mir mit voller Wucht ins Gesicht schlagen, schaffte dies nur nicht, weil sie benommen und betrunken zur Seite kippte und ich – obwohl ich nicht gerade die Schnellste bin – ausgewichen bin. Sie war ernsthaftig sauer, weil ich die beschissenen Bullen angerufen habe, so ihr Originalton.
Bevor Ines ihren kompletten Frust an mir auslassen kann [...]

Hier gehts es weiter: Klick mich

Fantasy-Fans gelöscht

On 5. August 2010, in Allgemein, by Ryoki

Viele Fans des Fantasy-Genres kannte diese Seite und haben garantiert einen Schock bekommen, als sie die Meldung bekommen haben, dass die Seite down oder nicht mehr erreichbar war. Aber ihr könnt berhuigt sein. Sie werden wieder kommen, auch wenn es etwas Zeit braucht.

Jetzt brauchen sie die Unterstützung der User mehr als alles andere.

Unter http://www.fantasy-fans.eu/ könnt ihr die Details nachlesen und euch für den neuen Newsletter eintragen.

Ich hoffe, dass http://www.fantasy-fans.eu/´s Wiedergeburt reibungslos verläuft und dass sie in Zukunft von solchen Rückschlägen verschont bleiben.

Ich drück euch die Daumen!

Leseprobe: Die Nacht zuvor

On 28. Juni 2010, in Leseprobe, by Ryoki

Die erste Kurzgeschichte von unserem neuen Mitglied senselesssince1993.

Der Originalthread: http://www.weg-des-stifts.de/smf/kurzgeschichten/die-nacht-zuvor/

Ein weiteres Mal lies er die Feder in seiner Hand über das trockene Pergament kratzen und achtete sorgsam darauf die Tinte nicht zu verwischen, als er die nächste Zeile begann.
Es war spät in der Nacht und auf einem harten Holzstuhl sitzend, ganz in seine Arbeit vertieft, merkte er kaum wie die Zeit verging.
Seit vielen Stunden schon war der schwache Schein einer Kerze die einzige Lichtquelle im Raum.
Diese war schon mindestens um die Hälfte ihrer Höhe heruntergebrannt, seit dem er mit seiner Arbeit begonnen hatte. Und es handelte sich nicht etwa um ein dünnes, schnell dahinschmelzendes Exemplar. Ganz im Gegenteil: Es war eine besonders dicke und teure Kerze, die nun den Tisch unter ihr mit Massen von Wachs bedeckte und so ein stilles Zeugnis von den zahlreichen Stunden seiner Arbeit ablegte.

Als er nun merkte wie sich ein Schweißtropfen auf seiner Stirn sammelte und drohte herunterzulaufen, wischte er diesen hastig mit einem der Ärmel seines Hemdes fort.
Er konnte es nicht zulassen, dass die Vollkommenheit seines Werkes auch nur durch einen einzigen Flecken verlaufener Tinte zunichte gemacht würde.

Zweifellos war es sehr wichtig. Ja, er wusste wie wichtig es war.
Das Pergament war sehr teuer gewesen, doch die enorme Dringlichkeit rechtfertigte die Ausgaben.
Denn der nächste Morgen würde kommen und schon jetzt konnte er einen leichten Schein am Horizont bemerken, wenn er aus dem Fenster blickte.
Der Morgen würde kommen, er würde kommen und alles beenden…oder auch nicht.
Er musste sich einfach sicher sein, sicher dass seine Ideen nicht mit ihm gehen würden und sicher dass er nicht einst im Gedächtnis der Menschen nur einer von Vielen sein würde.

Er hatte nun den letzten Satz seiner Theorie beendet und die Sonne ging auf. Daraufhin erhob er sich und streckte seinen Rücken, der von der langen Zeit die er, über den Tisch gebeugt, verbracht hatte schmerzte.
Erleichtert seine Gedanken nun gerettet zu haben, konnte er dass einzige tun was seinem Stande und seiner Ehre angemessen war: Sich der Herausforderung stellen, und das Duell zu bestreiten, wie es unter ehrenhaften Männern üblich war. Er holte seinen Degen und ein Paar Pistolen aus einer Truhe hervor, die unter seinem Bett stand, und machte sich auf den Weg.

Über seiner letzten Ruhestätte wurde später ein Grabstein aufgestellt, auf dem es hieß dass er bei einem Duell ums Leben gekommen sei.
Der Name auf diesem Stein ist den Menschen heutzutage jedoch kein Begriff mehr. Sein Werk nämlich, dass er in der Nacht vor dem tödlichen Duell schrieb ist nie an die Öffentlichkeit gekommen. Die bahnbrechenden Theorien die es enthielt wurden ein halbes Jahrhundert später erneut entwickelt und in einer anderen Schrift veröffentlicht, deren Verfasser heutzutage als ein Pionier der Naturwissenschaften gilt.

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